
Die Frage, warum jemand freiwillig so eine spindeldürre Heugeige wie "Posh Spice" heiratet, kann mit Sicherheit nur David Beckham beantworten. Eine Antwort darauf könnte aber möglicher Weise lauten: Er will sich was von ihrem unbestrittenen Geschäftssinn abschauen. Denn eines muss man David Beckham lassen – er kann nicht nur hingebungsvoll kicken, sondern auch kompetent kopieren.
Und deshalb lässt er jetzt nicht nur den Ball, sondern als erfolgreicher Designer auch den Rubel rollen. Denn nach der Fußball-WM möchte sich David Beckham, metrosexueller Traum schlafloser Nächte jedweden Geschlechts, als maskuliner Modeschöpfer beweisen. So will es zumindest die englische Zeitung "The People" wissen. Angestachelt vom merkantilen Erfolg seiner angetrauten Bohnenstange will er nun seine flammende Leidenschaft für hochwertige Mode höchstpersönlich zum Ausdruck und damit in die Regale führender Herrenboutiquen bringen. Seine Kreationen sollen dabei selbstverständlich dem familieneigenen Label DVB zur Ehre gereichen. Nun denn. Möge allen Beckham-Fans die Mode des Meisters zu maskuliner Mächtigkeit verhelfen.
