Der Ex-Minister als Modell
abgelegt im Archiv Tagtäglich am 19.02.07
Na wer hat das schon. Der österreichische Ex-Finanzminister K.H. Grasser ist in der letzten Ausgabe der Vanity Fair als leicht bekleidetes Modell zu beäugen. Mittlerweile überlegt er zwar die Zeitschrift zu klagen, weil die Fotos angeblich nur für private Zwecke geacht wurden, aber natürlich sind sie schon veröffentlicht und jeder kann sich den Karl Heinz ausschneiden und über's Nachtkasterl kleben.
Wer's will natürlich nur. Meine Mädels, mit denen ich die Angelegenheit in trauter Damenrunde diskutiert habe, sind großteils doch recht angetan von ihm, mir nicht ganz verständlich, aber bitte.
Für mich erhebt sich eher die Frage, warum jemand so etwas macht. Seriöserweise in die Modellbranche einzusteigen ist sicherlich nicht seine Intention. Einfach nur um im Gerede zu bleiben, wenn man einen öffentlich wirksamen Job verloren hat? Welche Chancen ergeben sich dadurch für einen neuen, interessanten, seriösen Job?
Also ich würde ihn in meinem Unternehmen nicht anstellen, weil er schon mal in der Vanity Fair war, sondern doch eher wegen anderer Qualitäten.

Permalink: Der Ex-Minister als Modell
Tags: Finanzminister Bilder Modell Qualität
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