
Vor vielen Jahren habe ich noch viele Teile selbstgenäht. Selbst entworfen, Stoffe einkaufen – ein Vergnügen (leider habe ich mit 100%iger Sicherheit immer zu den teuersten gegriffen, die ich mir dann manchmal doch nicht leisten konnte oder wollte), und nach vielen Stunden zuschneiden, messen, nähen, probieren, korrigieren war das edle Stück dann fertig. Ich war natürlich immer (oder zumindest fast immer) total stolz auf mein Unikat.
Dann kamen all die H&Ms und die Jobs, die mehr Geld in meine Geldbörse ließen und auch immer weniger Zeit für kreatives Selbst-machen ließen. Und dann, na, ja, die Nähmaschine rutschte immer weiter nach hinten im Kasten und war bald vergessen.
Unlängst hab ich wieder Lust auf eine kleine Schneiderei bekommen: burda hat eine Plattform aufgemacht, wo man sich Schnitte downloaden kann, Tipps und Hilfe bekommt und aus klassischen Grundschnitten, wieder mal was eigenes weiterentwickeln kann. Schaut mal auf Burdstyle, vielleicht bekommt die oder der eine oder andere auch wieder mal Lust auf ein Original!

Hast du das selbst genäht?
Diese Frage höre ich ständig und sehe dann die bewundernden Blicke, wenn ich wieder mal etwas aus dem modischen Einerlei heraus steche. Nun ja für mich bedeutet dies ja keine große Anstrengung ein passables Outfit zu zaubern und muss daher schon des öfteren leise in mich hinein lachen bei den Worten „hast du das selbst genäht”
Es gibt da natürlich auch Dinge, welche mir die größten Schwierigkeiten bereiten. Nein nein nicht was Ihr jetzt alle denkt, aha die hat beim Herstellen von Rock, Hose, Bluse, Kleid,
Jacke oder Mantel doch so ihre Schwierigkeiten, keine Sorge da habe ich alles im Griff.
Hier sind einige Anregungen zum Nähen zu finden.www.stoffundstein.com
Vile Grüße
Edith
Kommentar von Edith — 18.April.2007 at 01:50