Trachtenmode ist net(t)
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Wer mit Lust und aus voller Überzeugung Trachtenmode trägt, der ist seiner Heimat und seiner Herkunft ganz offensichtlich stark verbunden. Und der positive Trend dazu, sich seiner Wurzeln aktiv zu besinnen, wird begrüßenswerter Weise immer kräftiger. Ich als bekennende Münchnerin mache da keine Ausnahme. Denn ich leiste meinen aktiven Beitrag zur gelebten Trachtenmode grundsätzlich immer dann, wenn es gilt, mein Bundesland im Allgemeinen und meine Stadt im Besonderen zu repräsentieren. Und es dauert zum Glück gar nicht mehr allzu lang, bis ich meine ganz persönliche Trachtenmode der partybereiten Ã-ffentlichkeit selbstbewusst vorstellen darf. Denn als Münchnerin habe ich das Privileg, der diesjährigen Jubiläums-Wiesn als einer von zahleichen korrekt bedirndelteln Vorzeigefrauen entgegen zu sehen.

Es wird auch heuer viele Mädels auf der Wiesn geben, die getreu nach dem Motto "Brust raus, Bauch rein" das Dirndl regelrecht verunstalten. Doch darüber werde ich entspannt hinwegsehen. Denn zum einen genießen weibliche "Zugereiste" bei mir eine gewisse wohlwollende Narrenfreiheit. Und zum anderen bin ich mir meiner eigenen (und absolut stilsicheren) Reize bestens bewusst.


Foto Quelle joestump

1 Comment
  1. Wieso das Dirndl verunstalten? Den Mann freut es doch wenn Frau das Dirndl steht und sie etwas mehr zeigt. Aber bitte nicht untenrum. Mini-Dirndl gehen absolut gar nicht.

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