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Schuhe
am 27.07.10

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davekentuk Die Frage, welcher Schuh im Modesommer 2010 die schönsten Beine macht, spaltet die stilbewusste Weiblichkeit in zwei Lager, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite tummeln sich jene SATC-Fashionistas, die auf die Magie der filigranen hohen Absätze schwören. Diese trittsicheren Stilikonen machen es wie Carrie, und erheben sich auf Very High Heels mit spitzem Zulauf über die Bordsteine der Szenemeilen und Einkaufsstraßen. Und was hat die andere Fraktion dem entgegenzusetzen? Die Antwort auf diese Frage klingt buchstäblich hölzern: Clogs. Und kein geringerer als Modezar Lagerfeld führt diese feminine Schuhfraktion an und damit in trendigster Weise zugleich auch auf den aktuell angesagten Holzweg. Dabei haben die neuen Clogs zwar auch einiges an Schwindel erregender Absatzhöhe zu bieten. Aber ob man damit genauso sexy daherstöckeln kann, wie in den Schuhfetischistenträumen des Meisters Louboutin?
Ich wollte das mal ganz für mich persönlich ausprobieren (schließlich bin ich ja neugierig) und habe mir ein paar Clogs im neuen Trend zugelegt. Und ich muss sagen: Der Laufkomfort, den die neuen Clogs trotz ihrer Absatzhöhe bieten, macht die mangelnde optische Grazie durchaus wett. Darum habe ich beschlossen, ab sofort in Sachen Sommerschuhtrend zweigleisig zu fahren, und mir mal meine neuen Clogs und mal meine neuen Clear Heels zu genehmigen. Ganz nach Lust und Sommerlaune.
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Farben & Stil
am 20.07.10

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ShashiBellamkonda Die peinliche Notwendigkeit der zwanghaft in den oberen Etagen installierten "Quotenfrau" war gestern. Zum Glück. Denn heute erobern taffe und clevere Geschäftsfrauen die einstmals so männlich dominierte Business-Welt alleine durch ihr Können und durch ihre Fähigkeiten. Diese erfolgreichen Ladies überzeugen Tag für Tag durch ihre absolute Trittsicherheit sowohl auf dem geschäftlichen als auch auf dem modischen Parkett. Und für letzteres sollte natürlich ein ganz spezieller Dress-Code beachtet werden, damit das gewählte Business-Outfit beim zielstrebigen Erklimmen der steilen Karriereleiter immer perfekt passt.
Im Allgemeinen werden dabei in der Hierarchie und in der Verwendungstauglichkeit des jeweiligen Business-Outfit die folgenden Kategorien unterschieden: Casual Friday, Smart Casual, Business Casual, Informal, Black Tie, White Tie, Cocktail und Cut. Doch nicht nur Tageszeit und Anlass bestimmen über die Farben und Formen beim Business-Outfit, sondern natürlich auch die Jahreszeit. Und glücklicher Weise ist inzwischen der Sommer in unseren Breitengraden endlich angekommen. Das bedeutet, dass ab sofort im seriösen gehobenen Alltagsgeschäft auch wieder sonnigere und hellere (Farb)Töne angeschlagen werden dürfen. So kommt geballte Frauen-Power auch an heißen Geschäftstagen immer cool rüber.
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Ideen & Tipps
am 13.07.10

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Katie Tegtmeyer Woran denkt man wohl bei dieser Überschrift? Im Rahmen der Fußball-WM 2010 sicherlich an durchtrainierte Sportlerkörper und im Siegestaumel entblößte Waschbrettbäuche. Oder aber, aus männlicher Sicht, an weibliche Traumfiguren. Wenn man jedoch, wie ich, regelmäßig die spannenden Beiträge der Fachzeitschrift "Textilwirtschaft" studiert, dann steht der Body als wieder auferstandenes Modethema im trendigen Fokus textiler Assoziationen. Jawohl, der gute alte Body ist wieder da! Jenes Kleidungsstück, das uns alle an schweißtreibende stylische Aerobicstunden und an die frühen 90er Jahre, aber auch an nerviges Gefummel mit Druckknöpfen und Häkchen am Südpol der Bikinizone erinnert.
Und es ist wirklich kaum zu glauben, wie retromäßig angehauchte Modeschöpfer in diesen Tagen den Body völlig neu definiert haben. Da schweben hinreißend sinnliche Modelle aus anschmiegsamem Baumwoll-Jersey ebenso elegant über den Catwalk wie jene hautengen Varianten, die auf Glanz, Glamour und Spitze setzen. Jede fesche Eva, die es sich figürlich leisten kann, wird bei so viel buchstäblich auf den Leib geschneiderter Raffinesse ganz schnell jede Vergangenheitsbefangenheit über Bord werden und sich einen trendigen neuen "beautiful Body" zulegen. Oder auch zwei. Oder warum nicht gleich drei?
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Basics für den Kleiderschrank
am 06.07.10

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halahmoon Wenn man an der Volkshochschule oder im örtlichen Wellness-Center einen Entspannungskurs bucht, wird man immer darauf hingewiesen, in legerer und bequemer Freizeitkleidung zum Termin zu kommen. Warum wird das eigentlich immer so ausgiebig betont? Die Antwort auf diese nur scheinbar banale Frage lässt uns einen Blick hinter die Kulissen aktueller angewandter psychologischer Stressforschung werfen. Denn das Tragen von Freizeitkleidung mit persönlichem Wohlfühlfaktor erleichtert und beschleunigt nachweislich das mentale "Abschalten" von jenem ganz normalen Wahnsinn des Alltags, den man landläufig Stress nennt.
Oft legt man am Feierabend mit dem Businesskostüm oder dem Geschäftsanzug auch gleichzeitig alle Sorgen und allen Ärger ab, den der anstrengende Arbeitstag mit sich brachte. Und wenn man dann in seine kuschelige und behagliche Freizeitkleidung schlüpft, zieht man immer auch eine deutlich sichtbare seelische Grenze, die alle Tageslasten wirksam aussperrt. Darum habe ich es mir im Rahmen meines ganz persönlichen Stressmanagements auch zur lieben Angewohnheit gemacht, nach Dienstschluss als Allererstes meine nervigen Tageserlebnisse zusammen mit meinem Businesskostüm im Kleiderschrank einzusperren, um dann sofort den Komfort meiner entspannenden und natürlich auch superschicken Freizeitkleidung zu genießen. Da sieht angewandte Psychologie so richtig gut aus, und ich kann wieder Kraft und Energie für den nächsten Tag tanken.
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Schon gewusst
, Trends
am 30.06.10

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S.³ Wer kann sich noch an die allerersten Monokinis erinnern? Da ging ein kollektiver Aufschrei durch die Bademodenwelt, als die Monokinis, ganz ernsthaft übrigens, selbstbewusste Strandgängerinnen zum wippenden "Oben ohne" verleiten wollten. Den Herren der Schöpfung mag die Vorstellung ja gefallen haben, doch zum einen war das barbusige Badevergnügen absolut nicht jederfraus Sache und zum anderen war die große Freiheit, die die Monokinis der weiblichen Büste schenken wollten, nicht an jedem Strand willkommen. So geschah es, dass die frivolen Monokinis schließlich als männlich inspirierte Modetorheit abgehakt und in das mentale Macho-Museum ausgelagert wurden.
Dennoch rumorten die Monokinis als Modethema immer noch in den kreativen Köpfen der Modeschöpfer, und so kam es im Jahre 2006 zu einem auf züchtig gebürsteten Revival dieser Kreation. Die Grundidee moderner Monokinis besteht darin, den Bund des "Bikinihöschens" einfach so weit nach oben zu verlagern, dass der Busen bedeckt bleibt, und die "Hosenträger" auf eine schmale Neckholder-Lösung einzuschrumpfen. Solcherart jugendfrei entschärft, eignen sich die schicken Monokinis jetzt wirklich für jede Frau und für jede Figur.
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